Samstag, 13. April 2013

Ein scharfes Blogevent!

Blog-Event Zeigt her eure Messer  (Einsendeschluss 30. April 2013)Na, wer von euch dachte bei dem Titel an Chili? Stimmt nicht ganz: Arne von The Vegetarian Diaries hat nämlich ein anderes scharfes, sozusagen messerscharfes, Blogevent gestartet: Zeigt her eure Messer! Vor allem um sich und uns zukünftige Kaufentscheidungen zu erleichtern, sollen wir unser Küchenwerkzeug präsentieren und ein bisschen was dazu sagen. Ehrlich gesagt, ich habe erst etwas gezögert, ob ich überhaupt mitmachen soll, da meine Messer nichts Spezielles, geschweige denn von einem namhaften Hersteller sind. Da sie mich aber trotzdem bisher nicht im Stich gelassen haben und ich es selber immer intressant finde, zu sehen wer, wie, warum und womit hinter dem Blog steckt, zeige ich euch heute also doch meine Messer.

Als ich vor knapp drei Jahren von zu Hause auszog und meinen eigenen Hausstand gründete, ließen die finanziellen Mittel nicht viel Spielraum. Meine bessere Hälfte machte gerade seinen Meister, ich war noch in der Ausbildung. Wir sind zwar problemlos über die Runden gekommen, aber allzu teure Anschaffungen waren erstmal nicht drin. Und da ich mit den Messern bisher eigentlich recht zufrieden bin, hat sich in dieser Hinsicht bisher auch noch nichts geändert. Obwohl es mich ja schon sehr reizen würde, mal mit einem "richtig guten" Messer zu arbeiten. Aber wahrscheinlich würden danach meine Jetzigen postwendend rausfliegen ;-)







Diese Messer (Schäl-, Gemüse-, kleines und großes Schneidemesser) stammen von Ikea und sind eigentlich wirklich nicht schlecht. Sie haben teilweise (je nach Serie) einen rutschfesten Griff und lassen sich gut führen. Bis auf das Gemüsemesser habe ich sie alle schon die erwähnten drei Jahre. Auch manche Runden Geschirrspülmaschine (auch wenn das für Messer ja eigentlich nicht so gut ist) haben sie problemlos überstanden. Schärfen muss ich die Messer allerdings schon relativ häufig, schätzungsweise (spätestens) vierteljährlich, aber das ist ruck zuck erledigt und danach sind sie wieder topfit.
Nur das ganz große Messer würde ich mir nicht noch einmal kaufen oder weiterempfehlen. Obwohl es wesentlich weniger in Gebrauch ist, als alle anderen Messer, macht die Klinge einen ausgefransten Eindruck. Außerdem hat es an der ein oder anderen Stelle ganz kleine rostige Flecken bekommen.

   

Das Brotmesser hat der Mann im Haus vor ca. zwei Jahren bei Tchibo gekauft. Der Griff ist ergonomisch geformt und liegt daher gut in der Hand. Vor allem am Anfang war die Schärfe fast schon erschreckend. Vor allem wenn man(n) das Messer fallen lässt, reflexartig versucht es aufzufangen und sich so die halbe Fingerkuppel absäbelt. So scharf ist es heute allerdings nicht mehr, was womöglich aber auch daran liegt, dass ich *hüstel* es desöfteren zweckentfremde, um Ananas damit zu schneiden. Das geht damit einfach am Besten ;-) Aber auch dieses Messer lässt sich schärfen.


Was das für Marken oder Hersteller sind, kann ich euch leider nicht sagen. Mein Opa hat sie mir mehr oder wenige aufgedrängt, da er soo begeistert von ihnen ist. Gekauft hat er sie in einem Asiamarkt. Ab und zu sollte man den Opas aber wirklich glauben. Ich war eher skeptisch, als ich die Messer sah, aber schon beim ersten Benutzen war die Skepsis verflogen. Sie liegen zwar nicht so gut in der Hand, wie die anderen, schneiden aber wirklich toll. Kräuter hacken oder Orangen filetieren machen damit richtig Spaß. In Gebrauch sind die nun ein gutes Jahr. Nachgeschärft habe ich auch die ab und zu, aber deutlich seltener als bspw. die Ikea-Messer. Einziges, sehr subjektives, Manko: Die Holzgriffe. Das liegt aber einfach daran, dass ich diese leicht rauen, holzigen Oberflächen generell nicht gern anfasse.


Das ist sie also - die Messerausstattung für kleine Geldbeutel und genügsame Köche. Bis jetzt komme ich damit gut zurecht, aber früher oder später möchte ich mir doch auch mal hochwertiges 'Werkzeug' anschaffen. 


1 Kommentar:

  1. vielen lieben dank für den ausführlichen beitrag und die fotos! :)

    lg
    arne von the vegetarian diaries

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